Drohnen Haftpflichtversicherung HDI

Warum bieten wir Ihnen die Drohnen-Haftpflichtversicherungstarife der HDI an?

  1. Ist eine Haftpflichtversicherung für Drohnen Pflicht?
  2. Was ist der Unterschied zwischen einem Flugmodell und einem unbemannten Luftfahrtsystem?
  3. Die richtige Wahl der Drohnennutzung - privat oder Gewerbe?
  4. Bietet die private Haftpflichtversicherung für den Drohnenbetrieb nicht ausreichenden Schutz?
  5. Was spricht für eine Drohnen Haftpflichtversicherung bei der HDI?
  6. Welche besonderen Versicherungsbestimmungen sind beim Drohnenbetrieb zu beachten?
  7. Welche Voraussetzungen für die Antragstellung einer HDI Drohnen-Haftpflichtversicherung sind gegeben?
  8. Besteht auch Versicherungsschutz für andere Drohnensteuerer?
  9. Wird ein Drohnen-Führerschein benötigt?
  10. Dürfen Minderjährige (Kind oder Jugendlicher) die Drohne steuern?
  11. Welche behördlichen Vorschriften und Gesetze, gilt es unbedingt zu beachten?
  12. Bei welcher Landesluftfahrtbehörde (D) kann eine Aufstiegsgenehmigung beantragt werden?
  13. In welchen Staaten ist der Drohnenflug haftpflichtversichert?
  14. Konsequenzen bei Missachtung behördliche Vorschriften und Gesetze
  15. Welche Deckungssummenhöhe ist die Richtige?
  16. Was ist die Mindestdeckungssumme SZR 750.000 für Personen- und Sachschäden?
  17. Ist im HDI Gewerbetarif auch die private Nutzung der Drohne (Multikopter) versichert?
  18. Besteht auch Haftpflicht Versicherungsschutz für autonome Drohnenflüge?
  19. Sind die HDI-Versicherungsbedingungen vor Antragstellung einsehbar?
  20. Welchen zeitlichen Aufwand erfordert die Antragstellung?
  21. Welche Angaben werden für die Antragstellung benötigt?
  22. Kann ich von der privaten HDI Drohnen-Haftpflicht in eine gewerbliche HDI Drohnen-Haftpflichtversicherung wechseln?
  23. Kann ich im Rahmen der HDI Drohnenhaftpflicht vom Classic-Tarif in den Exklusiv-Tarif wechseln?
  24. Kann die Versicherungsprämie auch monatlich oder quartalsweise bezahlt werden?
  25. Muss eine SEPA-Lastschrift vereinbart werden?
  26. Entspricht die HDI-Versicherungsbestätigung der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung?
  27. Wird die HDI-Versicherungsbestätigung für ein unbemanntes Luftfahrzeug der Klasse 1 in Österreich nach § 168 LFG erstellt?

Ist die Drohnen Haftpflichtversicherung Pflicht?

Ja, denn was die wenigsten privaten Drohnenbesitzer wissen: Eine Versicherung für eine Drohne jeglicher Art ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben; sowohl für den privaten als auch für den gewerblichen Gebrauch. Ob es sich um Drohnen, Multicopter oder UAV's, handelt - alle Luftfahrzeuge unterliegen im öffentlichen Raum den verkehrsrechtlichen Vorschriften nach §1 Abs. 2 Nr. 9, zu denen u.a. die Versicherungspflicht nach § 43 Abs. 2 des Luftfahrtverkehrsgesetz gehört.

Was ist der Unterschied zwischen einem Flugmodell und einem unbemannten Luftfahrtsystem?

Drohnen-Haftpflichtschutz HDI Tarifrechner

Generell unterscheidet der Gesetzgeber, genauer gesagt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Fluggeräte im Allgemeinen nach der Art der Anwendung. D.h. wird eine Drohne mit einem Startgewicht von unter 5 Kilogramm von Elektromotoren angetrieben und ausschließlich privat zu Hobby-, Sport- oder Freizeitzwecken ohne gewerbliche Absicht genutzt, spricht man von einem Flugmodell.

Eine Drohne wird zu einem unbemannten Luftfahrtsystem (UAS = unmanned aircraft system), wenn sie zu kommerziellen Zwecken d.h. gewerblich genutzt wird, um z.B. Luftaufnahmen im Kundenauftrag gegen Entgelt anzufertigen. Sowohl für das Flugmodell als auch für das unbemannte Luftfahrtsystem ist eine Drohnen Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Der Versicherungsnachweis ist vom Drohnenpiloten immer mitzuführen. Wer den Versicherungsnachweis nicht mitführt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann (Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung §108 Abs.1, Nummer 5e).

Privaten oder gewerblichen Drohnenhaftpflicht-Tarif wählen?

Drohnenabbildung Typhoon-4K

Drohnen-Versicherer unterscheiden im Allgemeinen zwischen den Nutzungsarten Flugmodell und unbemannte Luftfahrtsysteme. Die hier angebotenen HDI-Versicherungskonzepte können für die private Nutzung oder für die gewerbliche Nutzung beantragt werden. Wird die Drohne ausschließlich zu Hobby-, Sport- und Freizeitzwecken eingesetzt, ist der Privattarif passend. Wird die Drohne gewerblich genutzt mit dem Ziel Umsätze zu generieren, ist der Gewerbetarif zu wählen. Wird die Drohne privat und gewerblich genutzt, so ist stets das höhere Risiko anzugeben – in dem Fall ist es die gewerbliche Nutzung.

Bietet die private Haftpflichtversicherung für den Drohnenbetrieb ausreichenden Schutz?

Man kann sich täuschen, wenn man glaubt, dass eine Drohne automatisch über die private Haftpflichtversicherung mitversichert ist. Fakt ist, eine motorisierte Drohne ist kein Spielzeug und in der Regel auch nicht über die private Haftpflichtversicherung mitversichert. Die allgemeinen Versicherungsbedingungen der privaten Haftpflichtversicherung sagen zumeist aus, dass eine Haftpflicht für Schäden von Luftfahrzeugen besteht, die nicht der Versicherungspflicht unterliegen. Für Drohnen besteht aber genau diese Versicherungspflicht!

Ein anderer wichtiger Aspekt: Die Privathaftpflicht unterliegt dem Grundsatz der Verschuldenshaftung, d.h. im Schadenfall ist immer die Schuldfrage zu klären. Da Drohnen rechtlich in den Bereich des Luftfahrtgesetzes fallen, gilt nicht die nur die Verschuldenshaftung, sondern die sogenannte Gefährdungshaftung. Das heißt, auch ohne Verschulden ist der Halter für etwaige Schäden, die durch eine Drohne verursacht wurden, haftbar zu machen.

Auch der Leistungsumfang des Versicherungsschutzes für Drohnen von privaten Haftpflichtversicherern ist nicht so umfangreich wie die spezielle HDI Drohnen Haftpflichtversicherung, die nach den deutschen Luftfahrtbedingungen gehandhabt wird. Genau diese speziellen Bedingungen werden bei Einschluss des Versicherungsschutzes für eine Drohne in die private Haftpflichtversicherung meistens nicht erfüllt und die angebotenen Versicherungsleistungen reichen - selbst mit Zusatzdeckung - oft nicht aus.

Kommt die private Haftpflichtversicherung für die Schadenregulierung nicht auf, muss der Drohnenhalter für alle Schäden die durch den Betrieb der Drohne entstanden sind, persönlich auch mit seinem Privatvermögen, haften.

Drohnen-Haftpflichtschutz HDI Tarifrechner

Was spricht für eine Drohnen-Haftpflichtversicherung bei der HDI?

HDI gilt seit Jahrzehnten als vertrauensvoller und starker Partner der Luftfahrtbranche. Auf HDI ist im Ernstfall Verlass, denn das professionelle Schadenmanagement sorgt im Schadenfall für eine zügige und professionelle Regulierung. Im Bereich Drohnen Haftpflichtversicherung bietet HDI umfassenden Versicherungsschutz mit drei Tarifvarianten für privat und Gewerbe mit unterschiedlichen risikogerechten Deckungssummen zu günstigen Konditionen für alle mit einem Elektromotor betriebenen Drohnenmodelle wie Quadrocopter, Multicopter, Hexacopter und Octocopter. Ist der Antrag der Drohnenversicherung online gestellt und anschließend per E-Mail aktiviert, wird die Versicherungsbestätigung von HDI kurzfristig erstellt und ohne weitere Kosten als PDF-Dokument zur Verfügung gestellt.

Welche besonderen Versicherungsbestimmungen sind beim Drohnenbetrieb zu beachten?

Die Drohne ist so zu betreiben, dass die Sicherheit und Ordnung, insbesondere Personen und Sachen nicht gefährdet oder gestört werden. Darüber hinaus dürfen Personen, Personengruppen oder Tiere weder über- noch angeflogen werden. Zwischen dem Fluggerät und Drittpersonen oder Tieren muss immer ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten werden. Siehe auch Missachtung von Gesetzen u. Vorschriften.

Welche Voraussetzungen für die Antragstellung einer HDI Drohnen-Haftpflichtversicherung sind gegeben?

Wenn die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllt sind, kann der Antrag für eine HDI Drohnen-Haftpflichtversicherung gestellt werden.

  • Der Antragsteller muss volljährig sein
  • Der Antragsteller muss seinen Hauptwohnsitz, bei Firmen den Betriebssitz, in Deutschland oder Österreich haben.

Besteht auch Versicherungsschutz für andere Drohnensteuerer?

Nach den HDI-Versicherungsbedingungen besteht in allen drei Tarifen Versicherungsschutz für alle berechtigten Piloten, die die versicherte Drohne steuern. Für alle Personen, die mit Wissen und Willen des Halters an der Führung und Bedienung der Luftfahrzeuge beteiligt sind, einschließlich der Personen, die berechtigt sind, die Fernsteuerungsanlage eines Flugmodells zu bedienen, besteht Versicherungsschutz.

Wird für den Drohnenbetrieb ein Führerschein benötigt?

Für den Betrieb einer Drohne benötigt man keinen separaten Führerschein. Die Fluggeräte können von jeder Person gesteuert werden. Anders ist es bei Aufstiegsgenehmigungen. Diese sind für gewerbetreibende Drohnensteuerer generell und private Drohnenpiloten ab 5 Kg Startgewicht in Deutschland notwendig. Siehe: Wann wird eine Aufstiegsgenehmigung benötigt?

Darf auch ein Kind oder Jugendlicher die Drohne steuern?

Ein gesetzliches Mindestalter für die private Nutzung einer elektrisch betriebenen Drohne bis 5 Kilogramm für Kinder oder Jugendliche gibt es nicht. Da das Risiko eines Drohnenunfalls jederzeit und überall möglich ist, sollten Versicherungsnehmer darauf achten, dass alle Regelungen zur gesetzlichen Haftpflicht sowie alle behördlichen Vorschriften eingehalten werden. Wenn ein Kind oder ein Jugendlicher die Drohne steuert, sollte zuvor eine entsprechende Einweisung erfolgen und die Aufsichtspflicht des Erwachsenen während der gesamten Flugzeit ausnahmslos gewahrt bleiben.

Welche behördlichen Vorschriften und Gesetze, gilt es unbedingt zu beachten?

Alle gesetzlichen und behördlichen Vorschriften müssen zwingend eingehalten werden. Dazu zählt

  • der Betrieb der Drohne in der Nähe von Flugplätzen
  • das Fliegen über Menschenansammlungen, militärischen Objekten, Krankenhäusern und Katastrophengebieten, Kraftwerken und Justizvollzuganstalten
  • das Fliegen ohne direkten Sichtkontakt zur Drohne
  • die Aufnahme von Fotos / Videos von Personen ohne vorherige Erlaubnis
  • der Drohnenstart/Landung ohne vorherige Genehmigung des Grundstückeigentümers

Gesicherte Auskünfte, wo Drohnen fliegen dürfen und wo nicht, erteilen die zuständigen Luftfahrtbehörden. Die Kontaktdaten sind nachstehend genannt. Schwieriger wird es, wenn die Drohne in der Stadt genutzt werden soll. Es ist ratsam beim jeweiligen Ordnungsamt nachzufragen, wo in der Stadt im öffentlichen Raum Drohnen geflogen werden dürfen. Weitere Informationen zum Thema Vorschriften und Gesetze sind im Bereich Drohnennutzung u. Rechtliches zu finden.

Die deutschen Landesluftfahrtbehörden nach Bundesländern

Die örtliche Luftaufsicht und die Erteilung von Aufstiegsgenehmigungen in Deutschland ist Ländersache. Somit ist es auch nicht möglich, eine entsprechende Genehmigung für Gesamtdeutschland zu erhalten. Daher muss für jedes Bundesland eine gesonderte Erlaubnis beantragt werden. Die Kontaktdaten der jeweiligen Landesluftfahrtbehörde haben wir in der nachfolgenden Übersicht zusammengestellt:

In welchen Staaten ist der Drohnenflug haftpflichtversichert?

Der Versicherungsschutz in den HDI Drohnen Haftpflichtversicherungen PRIVAT, CLASSIC und EXKLUSIV kann zwischen EUROPA und WELTWEIT (ohne USA und Kanada) gewählt werden. Wer seine Drohne in den Vereinigten Staaten oder in Kanada fliegen lassen möchte, sollte sich vor Ort nach einer entsprechenden Versicherung erkundigen. Wichtig für Drohnenflüge im Ausland: Es sind die Gesetze und Vorschriften des jeweiligen Staates zu beachten und einzuhalten!

Was passiert bei Missachtung behördliche Vorschriften und Gesetze?

Es kann zu erheblichen Geldstrafen kommen. So ist zum Beispiel das Überfliegen und Filmen von Sicherheitsbereichen wie Militäranlagen, Kraftwerken Justizvollzugsanstalten oder anderer Behörden mit sicherheitsrelevanten Aufgaben verboten. Das gilt insbesondere für Kontrollzonen deutscher Flughäfen im Umkreis von 1,5 Kilometern. Bei Missachtung drohen Bußgelder von bis zu 25.000 Euro. Stört der Aufstieg einer Drohne den Flugbetrieb eines Flughafens, so liegt aufgrund des Vorfalls ein gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr (§315 StGB) vor, der von der Staatsanwaltschaft verfolgt und ggf. mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren geahndet werden kann. Hinzu kommt, dass der Versicherer im Schadenfall die Leistungen einschränkt oder gänzlich verweigert.

Welche Deckungssummen zur Drohnen-Haftpflichtversicherung sollten gewählt werden?

Wichtig bei der Beantragung einer Drohnen Haftpflichtversicherung ist die zu vereinbarende Versicherungs- bzw. Deckungssumme. Sie legt den maximalen Betrag für eine Entschädigung im Schadensfall fest. Falls die Versicherungssumme zu gering gewählt wurde, kommt im Schadenfall der Versicherungsnehmer für alle Kosten auf, die über die Deckungssumme hinausgehen. Die Pflichtversicherungssumme beträgt 1.000.000 Euro. Es empfiehlt sich aber eine höhere Deckungssumme zu vereinbaren, denn die Gefahrenn die von der Benutzung eines unbemannten Fluggeräts ausgehen, wie zum Beispiel durch einen unkontrollierten Absturz mit Personenschaden, werden sehr häufig unterschätzt. Daher sollte nach Möglichkeit eine höhere Deckungssumme beantragt werden. Speziell im gewerblichen Bereich, aufgrund der umfangreicheren Nutzung und dem erhöhten Risiko gegenüber dem Privat- und Freizeitbereich, sollte eine Deckungssumme von mindestens 3 Millionen Euro gewählt werden. HDI bietet, je nach gewünschtem Versicherungsschutz, in allen Haftpflichtversicherungstarifen vier verschiedene Deckungssummen von einer Million bis zu vier Millionen Euro an. Somit lässt sich das finanzielle Schadenrisiko nach individuellen Maßstäben auf ein Mindestmaß reduzieren.

Warum höhere Deckungssummen wichtig sind, zeigen die nachfolgende Beispiele:

Drohnen Haftpflichtversicherung HDI Rechner

  • 08/2016: In dieser Woche kam es zu einer Beinahe-Kollision auf dem Münchener Flughafen. Eine Drohne näherte sich bis auf 10 Meter einem in 1700 Metern Höhe landenden Passagierflugzeug.
  • 02/2016:In 1600 Meter Höhe kommt es zu einem beinahe Zusammenstoß zwischen einer Drohne und einem Airbus A320 der Air France beim Landeanflug in Paris. Nur durch ein Ausweichmanöver des Piloten des Passagierflugzeuges konnte eine Katastrophe verhindert werden.
  • 12/2015: Bei einem Skirennen im italienischen Madonna di Campiglio entgeht Skistar Marcel Hirscher knapp einem Unglück – eine TV-Kameradrohne stürzt auf die Piste und verfehlt ihn haarscharf.
  • 09/2015: Bei einem Damen-Zweitrundenspiel der US-Open schlägt eine private Drohne auf eine Betontreppe zwischen leeren Zuschauerreihen auf. Nach einer kurzen Unterbrechung wird das Match fortgesetzt.
  • 05/2015: Einem Autofahrer auf der A40 bei Bochum prallte während der Fahrt eine tieffliegende Drohne frontal gegen die Windschutzscheibe. Der Fahrer blieb unverletzt.
  • 02/2015: Eine Drohne kracht in das Empire State Building in New York. Verletzte gibt es keine.

Die Drohnen-Haftpflichtversicherungen des HDI sind mit folgenden Deckungssummen beantragbar:

  • 1.000.000 € pauschal für Personen- u. Sachschäden (gesetzliche Mindestdeckungssumme)
  • 1.500.000 € pauschal für Personen- u. Sachschäden
  • 3.000.000 € pauschal für Personen- u. Sachschäden
  • 4.000.000 € pauschal für Personen- u. Sachschäden

Höhere Deckungssummen sind auf Anfrage möglich!

Was bedeutet die Mindestdeckungssumme SZR 750.000 für Personen- und Sachschäden?

In den neueren Luftfahrthaftungs-Rechtsgrundlagen wurde die für die Berechnung der Haftungssumme die maßgebliche Währungseinheit, national wie international, auf Sonderziehungsrechte (SZR) umgestellt. Es handelt sich hierbei um eine Rechnungs- und Zahlungseinheit dessen Wert auf der Grundlage der vier wichtigsten Weltwährungen (Euro, US Dollar, Yen und Pfund Sterling) täglich neu ermittelt wird.

Sie bildet im Rahmen des §106 Abs.1 LuftVZO für die Verkehrszulassung von Luftfahrzeugen je nach Gewicht und Anzahl von beförderten Passagieren eine Mindestdeckungssumme. Ohne diese ist eine Zulassung nicht möglich. Für Luftfahrzeuge mit einem maximalen Abfluggewicht von 500 kg beträgt die Mindestversicherungssumme 750.000 SZR.

In den Drohnen HDI Haftplichtversicherungen für Drohnen wird in der Versicherungsbestätigung, neben der üblichen Deckungssumme, grundsätzlich die Mitversicherung des Sonderziehungsrechts dokumentiert.

Ist im Gewerbetarif auch die private Nutzung der Drohne versichert?

In den beiden HDI-Gewerbetarifen Classic und Exklusiv ist die private Nutzung der Drohne zu Sport- und Freizeitzwecken mitversichert.

Besteht auch Versicherungsschutz für autonome Drohnenflüge?

Grundsätzlich muss gewährleistet sein, dass der Steuerer die Drohne während des gesamten Fluges im Blick hat. Viele Drohnenhersteller bieten inzwischen Funktionen an, die selbständige Drohnenflüge ermöglichen und die ohne manuelle Steuerungsbefehle des Piloten auskommen (z.B. Waypoint-, Point of Interest und Follow Me Funktionen). Im HDI Tarif PRIVAT als auch in den gewerblichen HDI-Versicherungstarifen CLASSIC und EXKLUSIV ist auch der autonome Flugbetrieb der Drohne mitversichert, solange sich die Drohne permanent im Sichtbereich des Steuerers befindet und die gesetzlichen Vorgaben für autonome Flüge eingehalten werden. Wichtig ist, dass der Drohnenpilot während des gesamten Fluges unter Zuhilfenahme der Funkfernsteuerung und in Echtzeit manuell in den Flugbetrieb eingreifen kann.

Wo sind die HDI-Versicherungsbedingungen vor Antragstellung einsehbar?

Alle Bedingungen zum Versicherungsschutz des jeweiligen Tarifs sind vor Antragsstellung online einsehbar. Nach Antragstellung werden die Versicherungsbedingungen und die Versicherungspolice dem Versicherungsnehmer auf dem Postwege zur Verfügung gestellt. Grundsätzlich sollte von einem Versicherungsangebot das nur auf der Grundlage von Werbebotschaften beruht und auf die vorherige Einsehbarkeit der Versicherungsbedingungen verzichtet Abstand genommen werden. Hier geht es zu den Versicherungsbedingungen der HDI-Drohnenhaftpflichtversicherung.

Geringst möglicher Aufwand zur Antragstellung

Die Antragstellung einer HDI-Drohnen-Haftpflichtversicherung dauert in der Regel nicht länger als 3 Minuten. Einfach den Fragestellungen in der Antragstellung folgen. Abschließend die persönlichen Angaben zur Person und Wohnort ergänzen und die erforderlichen Daten der Drohne eingeben. Nach Versendung des Onlineantrages wird an die angegebene E-Mail-Adresse der Versicherungsantrag mit den dazugehörigen Versicherungsbedingungen gesendet. Anschließend muss der Antrag über einen Link nur noch bestätigt werden. Die Beantragung der Drohnen-Haftpflichtversicherung ist somit fertiggestellt und aktiviert.

Welche Angaben werden für die Antragstellung benötigt?

Neben den persönlichen Antragsdaten werden folgende Informationen der zu versichernden Drohne benötigt:

  • Hersteller der Drohne
  • Typbezeichnung
  • Maximales Startgewicht
  • Seriennummer

Die Angaben sind zur Antragstellung und für die anschließende Erstellung der Versicherungsbestätigung und Policierung erforderlich!

Ist es möglich vom Privattarif in eine gewerblichen Drohnen-Haftpflichtversicherung der HDI zu wechseln?

Grundsätzlich ist ein Tarifwechsel möglich. Auch wenn Sie sich für einen HDI-Privattarif entschieden haben, denn Sie jetzt in einen gewerblichen Tarif wandeln möchten. Gehen Sie bei einem Wechsel wie folgt vor:

  1. Gehen Sie auf unsere Website www.drohnen-haftpflichtversicherung.de
  2. Wählen Sie im HDI-Tarifrechner den von Ihnen gewünschten, neuen Tarif aus.
  3. Folgen Sie den einzelnen Schritten in der Antragstellung
  4. Auf der letzten Seite der Antragstellung, im Onlineformular, geben Sie bitte im Freitextfeld folgenden Hinweis ein:
    Änderungsantrag zu bereits bestehender Versicherung Nr.: 123456789
  5. Klicken Sie nach vollständiger Angabe Ihre Daten auf den grünen Button: Versicherungsantrag stellen
  6. Bestätigen Sie die von uns an Sie versandte E-Mail Nachricht die Sie kurz darauf erreichen wird, mit dem Bestätigungslink. HDI wird nun den bereits bestehenden HDI-Antrag auf Ihren neuen Änderungsantrag umstellen. Bereits geleistete Versicherungsbeiträge werden mit den neuen Antragstellung verrechnet. Die neue Versicherungspolice erhalten Sie auf dem Postwege.

Kann später ein Wechsel vom gewerblichen HDI Classic Tarif in den gewerblichen EXKLUSIV Tarif erfolgen?

Wenn Sie bereits einen HDI-Classic-Tarif abgeschlossen haben, können Sie später auch in den Exklusiv-Tarif wechseln (upgrade), ohne einen neuen Versicherungsantrag stellen zu müssen. Berücksichtigen Sie bitte dabei, dass die im Classic-Tarif vereinbarte Deckungssumme sowie der Geltungsbereich 1:1 in den Exklusiv-Tarif übernommen werden und im laufenden Versicherungsjahr nicht mehr verändert werden können. Wünschen Sie eine Veränderung im Bereich Deckungssumme und/oder Geltungsbereich kann das zur nächsten Hauptfälligkeit vereinbart werden. Für den Einschluss weiterer Drohnen in den Vertrag, benötigen wir Angaben zum Hersteller des Fluggerätes, die genaue Typenbezeichnung, das max. Startgewicht, die Seriennummer und den dazugehörigen Neupreis.

Kann der Versicherungsbeitrag monatlich, vierteljährlich oder halbjährlich bezahlt werden?

Da die HDI-Drohnen-Haftpflichtversicherung im Vergleich zum Versicherungsrisiko einen sehr günstigen Jahresbeitrag für den gewährten Versicherungsschutz bietet und die erforderliche Versicherungsbestätigung für ein ganzes Jahr ausgestellt wird, wird nur die jährliche Zahlungsweise angeboten. Im Sinne des Versicherungsnehmers ist das, ohne Ratenzahlungszuschläge, die günstigste Variante. Nutzen Sie in diesem Zusammenhang das bequeme SEPA-Lastschrift-Mandat. Dann brauchen Sie sich zukünftig keine Zahlungsfristen mehr zu terminieren!

Muss eine SEPA-Lastschrift vereinbart werden?

Für Antragsteller mit Wohn- oder Firmensitz in Deutschland ist das SEPA Lastschriftmandat optional. Grundsätzlich empfehlen wir das SEPA-Lastschriftverfahren, denn so ist sichergestellt, dass der Versicherungsschutz zum gewünschten Beginn einsetzt.

Die HDI Versicherungsbestätigung gem. Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (D)

Die HDI-Versicherung erstellt nach korrekter Antragstellung über unseren Online-Tarifrechner eine Versicherungsbestätigung nach § 106 Abs. 1 LuftVZO. Diese wird ohne zusätzliche Kosten ausgestellt. Die Bestätigung enthält alle gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen. So wird die beantragte Versicherungssumme sowie die Mindestdeckungssumme SZR (Sonderziehungsrecht) bescheinigt. Darüber hinaus ist der Versicherungsumfang und die Dauer der Versicherung aufgeführt.

Die Versicherungsbestätigung ist beim Betrieb der versicherten Drohne als Versicherungsnachweis stets mitzuführen. Beim gewerblichen Betrieb der Drohne ist diese Bestätigung zur Beantragung einer Aufstiegsgenehmigung notwendig. Daher versenden wir diese Bestätigung vorab als PDF Datei an die im Antrag angegebene E-Mail Adresse.

Die HDI-Versicherungsbestätigung für ein unbemanntes Luftfahrzeug der Klasse 1 in Österreich nach § 168 LFG

Zur Erlangung einer Betriebsbewilligung benötigen Sie nach dem Luftfahrtgesetz (LFG) Österreichs unter anderem eine Versicherungsbestätigung, die den Anforderungen des § 164 LFG entspricht. Diese wird von der HDI mit den passenden Angaben zur Vorlage bei Austro Control erstellt.

Jedes in Österreich betriebene unbemannte Luftfahrzeug (Drohne) benötigt diese Betriebsbewilligung, die von Austro Control erteilt wird. Ausgenommen sind nur Drohnen bis max. 25 Kg, die ausschließlich unentgeltlich und nicht gewerblich im Freizeitbereich und ausschließlich zum Zwecke des Fluges selbst (ohne Foto- oder Filmaufnahmen), betrieben werden - siehe § 24c LFG Flugmodelle. Die Versicherungsbestätigung wird unentgeltlich und kurzfristig nach bestätigtem Antrag als PDF-Datei geliefert. Das Original wird mit der Versicherungspolizze auf dem Postweg versandt.

Antrag auf Drohnen Haftpflichtversicherung des HDI stellen!

Die Antragstellung erfolgt über unsere Online Tarifrechner:

HDI Drohnen Haftpflichtversicherung Rechner u. Antrag
^